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Bischofskonferenz reagiert auf anhaltende Gewalt im Land

Nach Rassenkonflikten: Bischöfe rufen zum Gebet auf

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Ausschreitungen nach der Erschießung eines unbewaffneten schwarzen Jugendlichen durch einen weißen Polizisten am 9. August in der US-Stadt Ferguson bei St. Louis.
Washington - Die US-Bischöfe reagieren auf die anhaltende Gewalt im Land. Im September wollen sie einen Gebetstag für den Frieden feiern. Eine neue "Task Force" soll sich dem Problem noch auf andere Weise widmen.

Der Gebetstag soll am 9. September, dem Gedenktag des als "Patron der Menschenrechte" verehrten heiligen Jesuiten Petrus Claver, stattfinden. Zur Vorbereitung wurde eine eigene Arbeitsgruppe eingesetzt, teilten die Bischöfe weiter mit. Laut dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Erzbischof Joseph Kurtz, soll diese auch allgemein "Frieden und Heilung in dieser Zeit der großen Belastung für die bürgerliche Gesellschaft" fördern. Die Mitteilung verweist auf rassenbezogene Schießereien in der jüngeren Vergangenheit. In den vergangenen Monaten ist es vermehrt zu Fällen von massiver Polizeigewalt gegenüber schwarzen Bürgern und bewaffneten Gegenaktionen mit mehreren Toten gekommen. Kurtz habe bereits in einer Stellungnahme Anfang Juli betont, dass die Kirche sich an die Seite der Leidenden stellen müsse.

"Ich habe die Notwendigkeit betont, weitere Wege zu finden, einen offenen, ehrlichen und zivilisierten Dialog über Rassenbeziehungen, Wiedergutmachung, geistige Gesundheit, und wirtschaftliche Möglichkeiten zu führen und die Frage der allgegenwärtigen Waffengewalt anzusprechen", sagte Kurtz nun. Der Gebetstag und die Arbeitsgruppe seien ein wichtiger Schritt in diese Richtung. "Indem wir die Leidenden, von der Liebe Christi angeregt, durch einiges, konkretes Handeln umarmen, hoffen wir, den Frieden zu fördern und Brücken der Kommunikation und der gegenseitigen Hilfe in unseren Gemeinden zu bauen."

Arbeitsgruppe soll Bischofskonferenz Bericht erstatten

Für den Vorsitz der "Task Force" wurde laut Angaben der Bischofskonferenz der Erzbischof von Atlanta, Wilton Gregory, benannt. Die Gruppe soll in Zusammenarbeit mit den Ortsbischöfen "die Sorgen der Menschen in belasteten Gemeinden und Sicherheitsbehörden" anhören und Ideen und Konzepte gegen die Probleme entwickeln. Ein Abschlussbericht werde zur Vollversammlung der Bischofskonferenz im November erwartet. Gregory zeigte sich geehrt, die Arbeitsgruppe zu leiten. "Wir sind ein Leib in Christus (…). Das Leiden ist nicht irgendwo anders oder das irgendeines andern, es ist unser eigenes in unseren eigenen Bistümern", sagte der Erzbischof. (kim)

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Bei einer Kundgebung im amerikanischen Dallas gegen Polizeigewalt wurden fünf Polizisten getötet und weitere verletzt. Bischof Farrell ruft nun via Twitter zum Gebet auf - und ist damit nicht allein.

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