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Franziskus nimmt an Fasten-Auszeit teil

Papst-Exerzitien über das letzte Abendmahl

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Ariccia - Papst Franziskus und Angehörige der Kurie haben Rom für die Fastenexerzitien verlassen. Dieses Jahr ist ein Franziskaner Exerzitienmeister - und er hat ganz bestimmte Themen ausgewählt.

Um das letzte Abendmahl ging es in der Meditation am zweiten Tag der Fastenexerzitien von Papst Franziskus. Dabei betonte Exerzitienmeister Giulio Michelini die menschlichen Dimensionen des gemeinsamen Essens, berichtet Radio Vatikan. Seit Sonntagabend ist Papst Franziskus mit Angehörigen der Kurie für die spirituelle Auszeit in Ariccia südöstlich von Rom. Zum Tagesprogramm gehören neben einer Frühmesse auch das Stundengebet und zwei Meditationen.

Egoismus und Zerbrechlichkeit des Menschen

Gemeinsam am Tisch zu sitzen bedeute, die Schönheit des Zusammenseins zu erfahren und zu empfangen, was andere durch einen Akt der Liebe zubereitet hätten, erklärte der Franziskaner Michelini laut Radio Vatikan in seiner Meditationsanleitung. Doch Nahrung und das Speisen betone auch die Sünde des Egoismus und die Zerbrechlichkeit des Menschen. Als Beispiel gab Michelini die Auseinandersetzungen von Kain und Abel sowie von Jakob und Esau an. Bei der Meditation am Montag war es um das Verhältnis der Teilnehmer zum Wort Gottes gegangen und darum, ob sie darauf hörten.

Papst Franziskus und seine Begleiter werden noch bis Freitag im Gästehaus "Casa Divin Maestro" in den Albaner Bergen wohnen. Bei den diesjährigen Exerzitien beschäftigten sie sich mit den Themen Leiden, Tod und Auferstehung von Jesus Christus nach dem Evangelium des Matthäus, Kapitel 26 bis 28, so Radio Vatikan. (jhe)

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