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Grußwort zum "Marsch für das Leben" in Paris

Papst: Kirche muss immer Anwalt des Lebens sein

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Vatikanstadt - Prominente Unterstützung für den "Marsch für das Leben" in Paris: Papst Franziskus fordert in seinem Grußwort bedingungslosen Schutz für jeden Menschen - von der Empfängnis bis zum Tod.

Papst Franziskus hat die katholische Kirche zum Einsatz für den Lebensschutz aufgerufen. Sie dürfe "nie müde werden, Anwalt des Lebens zu sein", heißt es in einem Grußwort des Papstes an die Teilnehmer des "Marsches für das Leben", der am Sonntag zum elften Mal in Paris stattfindet. Franziskus verurteilte in dem Schreiben Abtreibung und Sterbehilfe. Das menschliche Leben müsse "ohne Bedingungen vom Moment der Empfängnis bis zum natürlichen Tod" geschützt werden, zitierte Radio Vatikan am Freitag aus dem Schreiben, das vom Papstbotschafter in Frankreich, Erzbischof Luigi Ventura, unterzeichnet wurde.

In Frankreich wird derzeit über einen Gesetzesvorschlag diskutiert, der eine Strafe für Internetseiten mit "irreführenden Informationen" über Abtreibung vorsieht. Wer im Internet Behauptungen und voreingenommene Darstellungen veröffentlicht, um eine Abtreibung zu verhindern, könnte demnach künftig unter bestimmten Voraussetzungen mit bis zu zwei Jahren Haft oder hohen Geldstrafen belangt werden. Über den Vorschlag soll am Mittwoch in der Nationalversammlung diskutiert werden.

Der Pressesprecher des "Marsches für das Leben", Nicolas Sevillia, verurteilte den Gesetzesentwurf. Zudem forderte er, einige während der Amtszeit von Francois Hollande als Staatspräsident eingeführte Maßnahmen rückgängig zu machen - etwa den Wegfall der siebentägigen Bedenkzeit vor einer Abtreibung sowie die Einführung der kostenlosen und anonymen Verteilung der "Pille danach" in Schulkrankenstationen. (KNA)

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