Papst trauert um Kardinal Biffi
In einem Kondolenzschreiben trauert Franziskus um Biffi. Der Papst erwähnt in seinem Schreiben vor allem die pastoralen Fähigkeiten des Versorbenen. Er habe stets mit "Freude und Weisheit" gepredigt und sei vor allem für seinen "direkten und aktuellen Sprachgebrauch" geschätzt worden.
Nach dem Tod Biffis zählt das Kardinalskollegium 221 Mitglieder. Von ihnen sind 120 jünger als 80 Jahre und wären damit zur Papstwahl berechtigt.
Nach seiner Priesterweihe 1950 wirkte Biffi zunächst als Dozent für dogmatische Theologie in Mailand. Später war er Pfarrer, erst in einer Arbeitergemeinde in Legnano, dann in Mailand. 1975 berief ihn Papst Paul VI. zum Weihbischof des Erzbistums Mailand. Neun Jahre später wurde er Erzbischof von Bologna. Dem Kardinalskollegium gehörte Biffi seit 1985 an. Biffi leitete zweimal die Fastenexerzitien für den Papst und seine leitenden Mitarbeiter im Vatikan, was als große Auszeichnung gilt: 1989 unter Johannes Paul II. und 2007 unter Benedikt XVI. (luk/KNA)