50-Jähriger wurde erst vor einem Jahr geweiht
Plötzlicher Tod von Weihbischof und Generalvikar löst Bestürzung aus
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Madrid
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José Antonio Álvarez Sánchez war erst seit 2024 Bischof – und zuletzt auch Generalvikar des Erzbistums Madrid. Jetzt erlag er einem Herzinfarkt. Sein plötzlicher Tod löst Bestürzung im Land aus.
Der plötzliche Tod von Bischof José Antonio Álvarez Sánchez hat in Spanien Bestürzung ausgelöst. Der Weihbischof in der Hauptstadt Madrid starb in der Nacht zum Mittwoch mit 50 Jahren an einem Herzinfarkt, wie die Erzdiözese mitteilte. Für Mittwochabend ist eine Gedenkmesse in der Krypta der Almudena-Kathedrale geplant.
Álvarez wurde 1975 in Madrid geboren und 2000 zum Priester geweiht. Er war unter anderem als Vikar, Uni-Seelsorger, geistlicher Begleiter und langjähriger Rektor des Madrider Priesterseminars tätig. Papst Franziskus ernannte ihn im April 2024 zum Weihbischof; im Juli folgte die Bischofsweihe. Im Erzbistum Madrid mit seinen mehr als drei Millionen Katholikinnen und Katholiken war Álvarez zuletzt auch Generalvikar. (KNA)