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Behörden prüfen Verbindung zu Schmuggler-Bande

Priester wird beim Gold-Schmuggeln erwischt

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Kochi - Ein indischer Kaplan, der in der Schweiz arbeitet, ist zum Urlaub in seine Heimat geflogen. Bei der Zollkontrolle entdeckten die Behörden in Indien drei Goldbarren im Gepäck - als Schokolade getarnt.

Ein in der Schweiz tätiger indisch-stämmiger Priester hat versucht, mehrere Goldbarren illegal nach Indien einzuführen. Bei dem Versuch, die drei als Schokolade getarnten 100-Gramm-Barren am Montag am Flughafen Kochi zollfrei in sein Heimatland zu bringen, wurde der Geistliche von den indischen Behörden ertappt, wie die "Luzerner Zeitung" berichtete. Der 59-jährige Priester habe das Gold im Wert von umgerechnet mehr als 11.000 Euro für caritative Zwecke einsetzen wollen, wie das Bistum Basel mitteilte.

Der Geistliche stammt aus dem südindischen Bundesstaat Kerala und ist seit mehr als 25 Jahren als Priester in Europa tätig. Momentan ist er als Kaplan in einem Seelsorgeverband im Bistum Basel eingesetzt und war zum Urlaub nach Indien gereist. Der Kleriker hatte die Goldbarren in Schokoladenpapier eingeschlagen und unter echter Schokolade versteckt. Mit seiner Straftat wollte er die Zollgebühr von etwa zehn Prozent des Goldwertes sparen. Nun droht dem Seelsorger eine Strafe, festgenommen wurde er nicht. Es werde untersucht, ob der indische Priester zu einer Bande von Gold-Schmugglern zähle, so die "Luzerner Zeitung". (rom)

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