US-Supreme Court verwirft letzte Beschwerde der Aktivisten
Rekordverdächtige Kirchenbesetzung geht zu Ende
© lunamarina/Fotolia.com
Boston
-
Die Besetzer einer katholischen Kirche bei Boston müssen die mehr als elf Jahre dauernde Protestaktion gegen die Schließung des Gotteshauses beenden. Viel Zeit bleibt ihnen nicht, um die Kirche zu räumen.
"Das ist ein trauriger Tag für uns", teilte Jon Rogers, ein Sprecher der protestierenden Gemeindemitglieder mit. "Ich glaube wirklich, dass die Erzdiözese unser spirituelles Zuhause gestohlen hat." Die Gemeindemitglieder sehen sich als Opfer der finanziellen Probleme, in die das Erzbistum Boston in Folge von Schmerzensgeldzahlungen bei diversen Fällen von Kindesmissbrauch durch Geistliche geraten war.
Die als "Andacht" bezeichnete Besetzung des Gotteshauses begann 2004, als die Erzdiözese Dutzende Kirchen schloss. (KNA)
Linktipp: Bostons widerspenstige Katholiken
Seit elf Jahren kämpfen die Katholiken in Scituate für ihre Kirche, die nach dem Willen der Erzdiözese Boston geschlossen werden soll. Ein Gericht hatte den Pfarreimitgliedern Aufschub gewährt.