Schweizer Bischof stellt neues Jahrgangsbier vor
Aller guten Dinge sind drei: An seinem Sitz im schweizerischen Fribourg hat Bischof Charles Morerod jetzt zum dritten Mal in Folge ein eigens gebrautes Jahrgangsbier vorgestellt. Bei dem im waadtländischen Echallens hergestellten Getränk handelt es sich den Angaben zufolge um ein helles, leicht trübes Bier mit fruchtig-süßem Anfangsgeschmack, dem ein leicht bitterer Abgang folgt. Es hat einen Alkoholgehalt von 6,5 Volumenprozent.
Das Bier trägt den französischen Namen "L'amere superieure", ein Wortspiel, das im Deutschen mit "Hervorragend bitter" oder aber mit "Mutter Oberin" ("La mere superieure") übersetzt werden kann. Der erste Jahrgang des Bischofsbieres trug den Namen "Urbi et Ortie", eine Anspielung auf den würzigen Geschmack (frz. "ortie", "Brennessel"). Der 2016er Jahrgang hieß "Les 12 Épeautres", "Die 12 Dinkelkörner" - anstatt "Les 12 Apôtres", "Die 12 Apostel". Der Erlös aus dem Verkauf der Biere geht wohltätigen Zwecken zu. In diesem Jahr soll das Geld die Caritas in der Schweiz und ein Projekt in Indien unterstützen - passend zur gewählten Brauart als India Pale Ale.
Bistum hofft auf Kontakt zu Fernstehenden
Bereits in den beiden zurückliegenden Jahren hatte Morerod, der Vorsitzender der Schweizerischen Bischofskonferenz ist, ein eigenes Bier präsentiert. Die Idee entstand in Anlehnung an das in Fribourg gebraute "Cardinal"-Bier. "Der Kardinal hat sein Bier - warum nicht auch der Bischof?", so Bistumssprecherin Laure-Christine Grandjean. Außerdem erlaubten Herstellung und Verkauf des Getränks, auch mit "nichtkirchlichen Kreisen" in Verbindung zu treten. (kim/KNA)
Nirgendwo auf der Welt gibt es noch eine klösterliche Braumeisterin - außer bei den Franziskanerinnen von Mallersdorf: Schwester Doris braut hier das "Mallersdorfer". Für ihr erstes Bier musste sie sich überwinden, aber dann entstand eine große Liebe. (Artikel von April 2016)