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Pfarrfest zu wenig "pompös": Priester krankenhausreif geschlagen

"Schwerwiegender Akt der Gewalt"

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Rom - In Süditalien ist ein katholischer Priester von einem Gemeindemitglied krankenhausreif geschlagen worden, weil er das Pfarrfest zu wenig "pompös" geplant haben soll, berichtete die italienische Tageszeitung "Avvenire" am Mittwoch.

Ein Teilnehmer sei nicht einverstanden mit den Planungen gewesen und habe dem aus dem Kongo stammenden Pfarrer Sylvestre Ibara einen Faustschlag ins Gesicht versetzt. Er habe sich ein "pompöseres" Fest gewünscht, so der Bericht. Der Priester sei zu einer Untersuchung ins Krankenhaus gebracht worden.

Der örtliche Bischof verurteilte die Tat laut dem Bericht als "schwerwiegenden Akt der Gewalt". Dieser richte sich gegen einen Priester, der von weit hergekommen sei, um die "Liebe des Evangeliums" in diesem Ort weiterzugeben, so der Bischof von Locri-Gerace, Francesco Oliva. (KNA)

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