Studie: 2031 keine kirchlichen Ehen in Italien mehr
Die Ehe werde kaum noch mit gesellschaftlichen und religiösen Werten verbunden und oft als nicht mehr notwendig angesehen, berichtet die Tageszeitung "Italia Oggi" (Dienstag). Demnach sank die Zahl kirchlicher Eheschließungen seit 1964 von 412.000 pro Jahr auf heute 108.000.
Veränderte Rechtslage als Ursache
In Italien hat die kirchliche Eheschließung auch zivilrechtliche Wirkung. Als Grund für den langfristigen Abwärtstrend sehen die Autoren der Studie auch eine veränderte Rechtslage. Nichteheliche Lebensgemeinschaften würden aufgewertet und etwa Vaterschaften unabhängig von Eheschließungen anerkannt. (KNA)
Verschiedene Konfessionen, Religionen oder eine geschiedene Zivilehe: Kann man in diesen Fällen kirchlich heiraten? Katholisch.de beantwortet häufige Fragen rund um das Ehesakrament.