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Gianfranco Todisco kehrt zu seinen Wurzeln zurück

Ungewöhnlicher Bischofsrücktritt in Italien

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Vatikanstadt/Rom - Gianfranco Todisco war 15 Jahre lang Bischof der süditalienischen Diözese Melfi. Nun hat der Papst seinen Rücktritt angenommen - allerdings nicht aus Altersgründen.

Ein ungewöhnliches Rücktrittsgesuch hat der Bischof des süditalienischen Bistums Melfi-Rapolla-Venosa bei Papst Franziskus eingereicht: Gianfranco Todisco bat laut italienischen Medienberichten darum, wieder als Missionar eingesetzt zu werden. Der Vatikan informierte am Freitag ohne Angabe von Gründen über die Annahme des vorzeitigen Rücktritts durch Papst Franziskus.

Laut der italienischen Tageszeitung "La Repubblica" wird der 71-jährige Ordensgeistliche, seit 2002 Bischof von Melfi-Rapolla-Venosa, künftig als Missionar in Honduras tätig sein. "Das wahre und einzige Motiv meines Rücktrittsgesuchs an Papst Franziskus war immer, dass ich gerne all meine Kraft in die Mission investieren will", so Todisco am Freitag in einem Brief an die Gläubigen seines Bistums.

Dem Zeitungsbericht nach hatte der Geistliche, der der italienischen Ordensgemeinschaft der Pii Operai Catechisti Rurali (POCR) angehört, dem Papst im November 2016 in einem Brief erläutert, dass er seiner Berufung als Missionar gerne auch "als einfacher Priester" wieder folgen würde. Im Dezember soll Franziskus den Ordensmann daraufhin angerufen haben, um zu wissen, ob er immer noch bereit sei, wieder ins Ausland zu gehen - Todisco war vor seiner Ernennung zum Bischof 21 Jahre lang Missionar. (KNA)

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