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Außenministerium: Ein Viertel aller Staaten achtet Religionsfreiheit nur unzureichend

US-Report: Religionsfreiheit weltweit unter Druck

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Eine Christ in Pakistan demonstriert für seine Rechte.
Washington - In fast einem Viertel aller Länder weltweit wird die Religionsfreiheit nicht ausreichend gewährleistet. Das geht aus einem Report des US-Außenministeriums hervor. Auch in Europa gibt es demnach Probleme.

Der Einfluss auf die Religionsfreiheit werde von Regierungen ausgeübt, wie in Russland, Vietnam oder Nordkorea, aber auch von gewalttätigen Organisationen. Zu den rücksichtslosesten darunter gehören dem Bericht zufolge Boko Haram in Westafrika und die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak. "Der Islamische Staat tötet Jesiden, weil sie Jesiden sind, Christen, weil sie Christen sind und Schiiten, weil sie Schiiten sind", sagte der stellvertretende US-Außenminister Anthony Blinken.

Aber auch in westlichen Ländern ist die Religionsfreiheit punktuell beeinträchtigt, befand der Report. Island hat erst 2015 ein Gesetz kassiert, das Blasphemie verbietet. Auch in Deutschland sei ein Mann wegen Blasphemie verurteilt worden. Er hatte sein Auto mit provokanten, gotteslästerlichen Aufschriften beklebt. (dpa)

Linktipp

Eine Zusammenfassung des "International Religious Freedom Report for 2015" mit den wichtigsten Ergebnissen finden Sie auf der Internetseite des US-Außenministeriums.

Zur Internetseite des US-Außenministeriums
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