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Trump untersützt geplante Regelverschärfung

US-Unterhaus stimmt für neues Abtreibungsgesetz

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Das Kapitol, der Sitz von Senat und Repräsentantenhaus, in Washington.
Washington - US-Präsident Donald Trump will den freien Zugang zu Abtreibungen eindämmen. Nun hat auch das Repräsentantenhaus für ein neues Gesetz gestimmt. Doch noch könnte die Regelverschärfung scheitern.

Ein neues Abtreibungsgesetz hat in den USA die erste parlamentarische Hürde genommen. Laut einem Bericht der "Washington Post" stimmten am Dienstag (Ortszeit) im Repräsentantenhaus 237 Abgeordnete für ein Abtreibungsverbot nach der 20. Schwangerschaftswoche, 189 votierten dagegen.

Der "Pain-Capable Unborn Child Protection Act" (Schutzgesetz für schmerzfähige ungeborene Kinder) der Konservativen im US-Repräsentantenhaus sieht vor, Abtreibungen nach der 20. Woche weitgehend unter Strafe zu stellen. Ein Schwangerschaftsabbruch nach dieser Frist soll demnach nur in Ausnahmefällen erlaubt sein - etwa bei Vergewaltigung, Inzest oder bei Lebensgefahr für die Mutter.

Präsident Trump will Gesetz unterzeichnen

US-Präsident Donald Trump hatte versprochen, ein solches Gesetz zu unterzeichnen, sollte es beide Kammern des Kongresses passieren. Daran waren die Republikaner in den vergangenen Jahren wiederholt gescheitert. Der neue Vorstoß gilt als symbolisch, da er unter den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen kaum Chancen hat, im Senat die notwendigen Stimmen zu erhalten. (KNA)

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