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Besuch macht Dringlichkeit humanitärer Hilfe deutlich

Vatikan-Delegation besucht Aleppo

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Ost-Aleppo am 15. Dezember 2016
Vatikanstadt - Im Auftrag des Papstes hat eine offizielle Delegation des Vatikan die syrische Stadt Aleppo besucht. Der Besuch habe die Dringlichkeit humanitärer Hilfe für die syrische Bevölkerung deutlich gemacht.

Papst Franziskus hat eine offizielle Delegation nach Aleppo entsandt. Wie der Vatikan am Dienstag mitteilte, reisten der vatikanische Botschafter in Syrien, Kardinal Mario Zenari, und ein ranghoher Mitarbeiter der vatikanischen Behörde für humanitäre Hilfe, vom 18. bis 23. Januar in die syrische Stadt. Beide hätten Flüchtlingslager sowie katholische Hilfseinrichtungen besucht. Zudem habe die Delegation Vertreter der christlichen und der islamischen Gemeinde getroffen.

Offenbar sprach die Delegation auch mit Repräsentanten des Assad-Regimes. Laut der Mitteilung gab es Begegnungen mit "zivilen Autoritäten". Nach vatikanischen Angaben handelt es sich um den ersten offiziellen Besuch einer vatikanischen Delegation nach der Waffenstillstandsvereinbarung für Syrien Ende Dezember.

Der Besuch habe die Dringlichkeit humanitärer Hilfe für die gesamte syrische Bevölkerung deutlich gemacht, so der Vatikan weiter. Besonders nötig seien Lebensmittel, Kleidung, Bildungsmöglichkeiten, medizinische Versorgung und Unterbringung. (KNA)

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