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Bischöfe Asiens beraten über Klimawandel

"Weckruf für die Kirche in Ostasien"

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Bangkok - Die Bischöfe Asiens kämpfen gegen den Klimawandel. Kardinal Charles Maung Bo rief die Kirchenführer der Region auf, nun "praktische Lösungen" zu entwickeln. Die Umweltenzyklika "Laudato si" nannte der Kardinal einen "Weckruf".

Die im Juni veröffentlichte Umwelt-Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus nannte er einen "Weckruf für die Kirche in Ostasien". Als Erzbischof von Rangun war Bo im Februar zum ersten Kardinal Myanmars erhoben worden. Er verwies er auf jüngste Naturkatastrophen in seinem Heimatland. So seien von den Überschwemmungen und heftigen Niederschlägen in den vergangenen Wochen 1,7 Millionen Menschen in Myanmar betroffen. Im Jahr 2008 kamen ihm zufolge durch den Wirbelsturm "Nargis" mehr als 150.000 Menschen ums Leben, 800.000 weitere wurden obdachlos.

"Unsere Armen kannten nicht einmal den Begriff 'globale Erwärmung', aber sie wurden Opfer des Klimawandels über die vergangenen zehn Jahre", sagte Bo, entwicklungspolitischer Experte in der Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen. "Wir stehen an einem historischen Scheideweg. Aus sporadischen Attacken auf unser Ökosystem ist eine chronische Krankheit unseres Planeten geworden", so der Kardinal. (KNA)

Link-Tipp: Enzyklika "Laudato si"

Am 18. Juni 2015 wurde die Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus veröffentlicht. Sie beschäftigt sich vorrangig mit ökologischen Fragen. Katholisch.de hat alles Wichtige rund um das Schreiben zusammengestellt.

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