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Im Februar wird Franziskus erstmals Kardinäle kreieren

14 Neue?

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Vatikanstadt - Papst Franziskus will bei einem Konsistorium am 22. Februar kommenden Jahres neue Kardinäle kreieren. Das teilte Vatikansprecher Federico Lombardi am Donnerstag mit. In den Tagen vor dem ersten Konsistorium des Papstes wird der Kardinalsrat für die Kurienreform in Rom zusammentreten, anschließend tagt das Vorbereitungsgremium für die Bischofssynode.

Unter den neuen Kardinälen im Februar dürfte auch der Präfekt der Glaubenskongregation, Kurienerzbischof Gerhard Ludwig Müller sein, der frühere Bischof von Regensburg. Franziskus wird ihnen während der Feier ihr Ernennungsdekret und das rote Birett als Kopfbedeckung überreichen.

Möglicherweise 14 neue Purpurträger?

Papst Benedikt XVI. hatte vor seinem Rücktritt zuletzt im November 2012 sechs neue Kardinäle ernannt. Seitdem ist die Zahl der papstwahlberechtigten Kardinäle um elf Personen auf 109 gesunken. Bis Februar kommenden Jahres überschreiten drei weitere Kirchenmänner die dafür ausschlaggebende Grenze von 80 Jahren, darunter auch der Kölner Kardinal Joachim Meisner. Hält er sich an die bisherige Obergrenze von 120, könnte Franziskus im Februar also 14 Kardinäle kreieren.

Über den möglichen Termin für das erste Konsistorium des neuen Papstes war in den vergangenen Tagen im Rom bereits spekuliert worden. Neben der Ernennung Müllers werden unter anderem auch dem Präfekten der Kleruskongregation, Beniamino Stella, und dem neuen Staatssekretär Pietro Parolin Chancen auf den Kardinalsrang eingeräumt. Franziskus könnte zudem der Weltkirche mehr Bedeutung geben, indem er Erzbischöfe großer Diözesen - verstärkt auch außerhalb Europas – kreiert. So oder so gehören die Kardinäle zu den engsten Beratern des Kirchenoberhaupts – insofern könnten die Personalien weiteren Aufschluss über den Kurs Franziskus geben. (gho/KNA/dpa)

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