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Emeritierter Papst spricht über seinen Gesundheitszustand

Benedikt XVI. hat auch Heimweh

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Benedikt XVI. bei einer Veranstaltung im Vatikan.
München - Bei einem Gespräch in den Vatikanischen Gärten gibt der emeritierte Papst Einblicke in seine Gefühle. Dabei gesteht er auch, dass er einer seiner großen Leidenschaften nicht mehr nachgehen kann.

Auch ein Ex-Papst sehnt sich nach seiner Heimat. Der aus Bayern stammende emeritierte Papst Benedikt XVI. sagte im Gespräch mit dem Magazin "Focus" auf die Frage, ob er Heimweh habe: "Ja schon", aber auch im Vatikan sei es "sehr schön". Benedikt lebt seit seinem Rücktritt im Februar 2013 in dem zum Altersdomizil umgebauten Kloster Mater Ecclesiae im Vatikan.

Bei dem Treffen in den Vatikanischen Gärten erzählte der 90-jährige Joseph Ratzinger, dass er mit dem Klavierspielen aufgehört habe: "Die Hände machen nicht mehr mit", so Benedikt XVI., "und auch der Kopf nicht mehr ganz". Das Urteil über sein Pontifikat, so der seit 2013 emeritierte Papst, werde eines Tages Gott fällen.

Der Privatsekretär von Benedikt und Präfekt des Päpstlichen Haushalts von Papst Franziskus, Kurienerzbischof Georg Gänswein, sagte dem Magazin mit Blick auf den labilen Gesundheitszustand Benedikts während dessen Amtszeit: "Ich glaube, wenn er Papst geblieben wäre, hätte er nicht mehr lange gelebt." (bod/KNA)

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