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Die 37 Expertinnen sollen "weiblichen Blick" einbringen

Frauenrat im Vatikan stellt sich vor

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Mitglieder des Frauenrates des Päpstlichen Kulturrates mit dem Gründer, Kurienkardinal Gianfranco Ravasi, am 7. März 2017 im Vatikan.
Vatikanstadt - Sie sollen einen "weibliche Blick" in die vatikanische Politik bringen: 37 Expertinnen beraten zukünftig den Päpstlichen Kulturrat. Präsident Kardinal Ravasi macht klar: Um eine Sache geht es dabei nicht.

Der Frauenrat am päpstlichen Kulturrat hat sich zum Internationalen Weltfrauentag am 8. März erstmals Mal öffentlich vorgestellt. Auch Gianfranco Ravasi, Präsident des Päpstlichen Kulturrates, war bei der Präsentation am Dienstag dabei. Das weibliche Beratergremium war vor etwa zwei Jahren auf seine Initiative entstanden.

Der Rat, der aus 37 Laien besteht, solle die allzu männlich bestimmte vatikanische Kulturpolitik bereichern, wird Ravasi von Radio Vatikan zitiert. "Einige Inhalte hatten wir gar nicht vorgesehen, sie sind Teil weiblicher Erfahrung." Erkenntnisse dafür hätten sie im Bereich ihrer Arbeit, der Politik oder im sozialen Umfeld, als Laien, aber auch als Nicht-Gläubige gewonnen. Der explizit "weibliche Blick" solle dem Vatikan zur Seite stehen. Um eine Quote im Kulturrat sei es dabei aber nicht gegangen. "Nein, die Mitglieder des Rates treten in die Mechanismen unserer Kulturpolitik ein", so Ravasi.

Die meisten sind Italienerinnen

In dem Gremium sitzen Expertinnen aus den Bereichen Medizin, Wissenschaft, Management, Kunst, Journalismus, Politik – aber auch aus Mode und Schauspiel. Die meisten Mitglieder kommen aus Italien, dabei sind auch die Journalistin Yasemin Taskin aus der Türkei, die Chilenin Monica Jimenez de la Jara und die Irin Emma Madigan, beides Diplomatinnen, sowie die Rechtsgelehrte Amelia Uelmen aus den USA. (jhe)

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