Suche
Er hatte eine der letzten Audienzen bei Leo

Kardinal Kikuchi: Papst hält an Reise nach Südamerika fest

Dieser Inhalt ist nur erlaubt, wenn Sie Cookies vom Typ "readspeaker" zulassen.

Erzbischof Tarcisio Isao Kikuchi bei einer Pressekonferenz
Rom - Kardinal Kikuchi hatte am Montag eine der letzten Privataudienzen bei Leo XIV., bevor der Vatikan alle weiteren Termine wegen der bevorstehende Lungen-OP des Papstes absagte. In einem Interview zeigte er sich optimistisch.

Papst Leo XIV. geht es laut Aussage des japanischen Kardinals Isao Kikuchi "sehr gut". Er habe ihn am Montagvormittag, einen Tag vor seiner Klinikeinlieferung wegen einer geplanten Lungen-OP, in ruhiger Verfassung angetroffen, sagte der Erzbischof von Tokio der italienischen Tageszeitung "La Repubblica" (Dienstag).

Im Einzelnen sagte Kikuchi: "Es geht ihm sehr gut, so wie immer. Er war ganz ruhig. Er hat gesagt, er habe entschieden, sich sofort behandeln zu lassen, weil er die geplanten Auslandsreisen nicht absagen wollte. Es handelt sich um einen geringfügigen Eingriff, eine kleine Operation. Es ist nichts Schlimmes."

Transparenz sei "sehr gute Entscheidung"

Kikuchi, der auch Präsident der Hilfsorganisation Caritas internationalis ist, fügte hinzu, er halte es für eine "sehr gute Entscheidung", den bevorstehenden Eingriff so zu kommunizieren, wie Leo XIV. es am Sonntag beim Angelusgebet getan habe.

"Andernfalls hätten die Leute angefangen, zu spekulieren und sich zu fragen, wer wohl der nächste Papst wird und solche Dinge", erklärte der Kardinal. Als er das am Montag gegenüber dem Papst äußerte, habe dieser gelacht.

Unser Netzwerk

kna-katholisch-swarm-node3 (0.002s)