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Zuvor war Scheicha Moza bint Nasser in einer Privataudienz empfangen worden

Katar und Vatikan digitalisieren islamische Handschriften

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Blick in das Vatikan-Archiv.
Vatikanstadt - Das Abkommen unterzeichneten der Präfekt der Apostolischen Bibliothek, Cesare Pasini, und die köngliche Hoheit Scheicha Moza bint Nasser aus Katar. Sie war zuvor in einer Privataudienz empfangen worden.

Scheicha Moza war zuvor von Papst Franziskus in Privataudienz empfangen worden. Das etwa 30-minütige, vom Vatikan als "sehr herzlich" beschriebene Gespräch drehte sich offiziellen Angaben zufolge um nationale und internationale Bildungsinitiativen Mozas. Die königliche Hoheit, zweite der drei Ehefrauen des ehemaligen Staatsoberhaupts Scheich Hamad bin Khalifa al Thani, überreichte dem Papst als Geschenk eine arabische Evangelien-Handschrift in der Naschi-Kalligrafie. Das 123 Seiten umfassende Werk wurde im 18. Jahrhundert in der Türkei angefertigt.

Moza traf anschließend mit Erzbischof Giovanni Angelo Becciu vom vatikanischen Staatssekretariat zusammen. Dabei ging es nach Angaben des Heiligen Stuhls um die Situation der katholischen Minderheit in Katar.

Eine der mächtigsten Frauen am Persischen Golf

Scheicha Moza gilt als eine der mächtigsten Frauen am Persischen Golf. 1995 gründete sie mit ihrem Mann die Qatar Foundation for Education, Science and Community Development, eine Stiftung für Bildung, Wissenschaft und Gesellschaft. Die Mutter von sieben Kindern, die auch über einen offiziellen Instagram-Account verfügt, ist als Stil-Ikone bekannt. (KNA)

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