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Papst Franziskus für stärkere Unterstützung von Laien

"Laien keine Befehlsempfänger der Hierarchie"

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Vatikanstadt - Franziskus hat von der Kirche eine bessere Unterstützung für Laien gefordert. Dann würden sich diese lieber dem "Dienst des Evangeliums" widmen, so der Papst beim letzten Empfang für den Laienrat.

"Wir brauchen Laien, die etwas riskieren, die sich die Hände schmutzig machen, die keine Angst davor haben, auch mal einen Fehler zu machen, die vorwärtsgehen", so Franziskus weiter. Die Kirche brauche Laien "mit einer Zukunftsvision, nicht eingeschlossen in die kleinen Dinge des Lebens".

Letzter Empfang für den Laienrat

Franziskus empfing den seit fast 50 Jahren bestehenden Rat, der zu seiner Vollversammlung in Rom zusammengetreten ist, zum letzten Mal. Aufgrund der Kurienreform wird er zukünftig in eine neue Großbehörde integriert, in der das Thema Laien nur noch eines unter mehreren sein wird. Der Papst würdigte die vom Laienrat organisierten Weltjugendtage und dass die Behörde das Entstehen neuer geistlicher Bewegungen und die immer wichtiger werdende Rolle der Frau in der Kirche begleitet habe.

Franziskus dankte dem Rat zudem für seine bisherige Arbeit, die auch darin bestanden habe, die Laien zum Einsatz für die Verbreitung ihres Glaubens anzustoßen. Der Papst betonte, dass Laien nicht "Befehlsempfänger der Hierarchie", sondern "Teilhaber an der rettenden Mission der Kirche" seien. "In die Kirche kommt man durch die Taufe - nicht durch Priester- oder Bischofsweihe" erinnerte er. "Wir sind alle durch dieselbe Tür hineingegangen." (luk/KNA)

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