"Mit Franziskus auf den Weg machen"
Dies schließe Auseinandersetzungen um den richtigen Weg nicht aus, erklärte der Münchner Erzbischof und verwies auf das jüngste Konsistorium in Rom. Dabei hätten die Kardinäle erstmals kontrovers in Anwesenheit des Papstes über Familienseelsorge diskutiert. Auch wenn die dabei formulierten Positionen zunächst als unvereinbar erschienen seien, hätten doch alle den Eindruck gehabt, dass Franziskus diese Debatte wünsche. Das Jahr 2013 habe zudem mit dem überraschenden Rücktritt von Papst Benedikt XVI. gezeigt, dass manchmal genau das geschehe, was viele zuvor als unmöglich angesehen hätten.
Papst mit abrahamitische Veranlagung
Marx bescheinigte Papst Franziskus eine "abrahamitische Veranlagung". Er wolle mit der Kirche "weiter nach vorne gehen", aber dabei alle mitnehmen. In der Kirche werde sich auf diesem Weg vieles verändern, aber vieles auch bleiben. So werde es auch künftig den Papst, die Bischöfe und die Sakramente geben.