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Nach Kontroverse um Rücktritte

Neue Redaktion für vatikanisches Frauenmagazin

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Ein Stapel Zeitungen.
Rom - Ende März verkündete die damalige Chefredakteurin den geschlossenen Rücktritt der Redaktion von "Donne Chiesa Mondo". Das entsprach nicht ganz der Wahrheit: Nur einige Journalistinnen gingen. Jetzt hat das Magazin eine neue Redaktion erhalten.

Nach dem teilweisen Rücktritt der Redaktion der Frauenbeilage des "Osservatore Romano" hat die Vatikanzeitung eine neue Gruppe von Mitarbeiterinnen zusammengestellt. Vatikanangaben vom Dienstag zufolge gehören dem neuen Redaktionsteam unter der Leitung der italienischen Journalistin Rita Pinci 14 Mitglieder an, darunter die deutsche Kunsthistorikerin Yvonne Dohna Schlobitten.

Zu den neuen Mitgliedern der Redaktion der Monatsbeilage "Donne Chiesa Mondo" (Frauen Kirche Welt) gehört auch die iranische Islamwissenschaftlerin Shahrzad Houshmand Zadeh. Unter den vier nicht aus Italien stammenden neuen Mitarbeitern ist zudem die Spanierin Marta Rodríguez Díaz von der Universität der konservativen Ordensgemeinschaft "Legionäre Christi" in Rom.

Die bisherige Chefredakteurin Lucetta Scaraffia hatte vor einem Monat behauptet, dass alle Redakteurinnen der Beilage aus Protest gegen Einflussnahme durch den neuen Chefredakteur des "Osservatore Romano", Andrea Monda, zurücktreten würden. "Wir werfen das Handtuch, weil wir uns von einem Klima des Misstrauens umgeben fühlen, in dem uns zunehmend die Legitimation abgesprochen wird", schrieb die Herausgeberin der Beilage in einem Brief an Papst Franziskus. Dies stellte sich allerdings nach kurzer Zeit als unwahr heraus. Wie verschiedene Medien berichteten, wollten sowohl einige festangestellte Redakteurinnen als auch freie Mitarbeiterinnen weiter für das Magazin schreiben. (cst/epd)

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