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Essener Bischof lobt Pastoralkonstitution "Gaudium et spes"

Neues Buch von Ruhrbischof Overbeck über Konzil

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Essen - Das Zweite Vatikanische Konzil gilt als Aufbruch und Erneuerung der katholischen Kirche. Bischof Franz-Josef Overbeck würdigt das nun in seinem neuen Buch. Dafür hat er sich auch prominente Co-Autoren gesucht.

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck hat ein neues Buch über die Pastoralkonstitution "Freude und Hoffnung" (Gaudium et spes) des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) veröffentlicht. Co-Autoren des gleichnamigen Buches sind der emeritierte Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann sowie der frühere Bielefelder Soziologieprofessor Franz-Xaver Kaufmann, wie das Bistum Essen am Mittwoch mitteilte.

Für Overbeck ist das Konzilsdokument ein "theologischer Quantensprung". Denn "Gaudium et spes" fordere die Christen auf, die Welt mitzugestalten, anstatt sich in eine konfessionelle Parallelwelt zurückzuziehen, so der katholische Sozialbischof. Das Konzil sehe die politische Gemeinschaft unabhängig von der Kirche. Zudem akzeptiere es Pluralismus innerhalb der Kirche, in der die Laien einen eigenen Stand bildeten.

Dies sei neu gewesen und habe eine ganz andere Arbeitsteilung in Form eines partnerschaftlichen Dialogs zwischen Klerus und Laien geschaffen. Es gelte, das Erbe des Zweiten Vatikanums nicht einfach zu verwalten, sondern in eine neue Zeit und neue Sprache zu überführen. Mit dem von Papst Johannes XXIII. (1958-1963) einberufenen Konzil begann eine Erneuerung in Struktur und Liturgie der katholischen Kirche. (KNA)

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