"Nur im Paradies gibt es keine Konflikte"
Entscheidend ist laut dem Papst, die Persönlichkeit ebenso zu achten wie religiöse und kulturelle Identitäten.Gerade für Jugendliche sei es wichtig, Spannungen und Widrigkeiten mutig anzugehen, fuhr der Papst fort. "Ein Jugendlicher ohne Mut ist verwässert." Jugendliche, die nur auf Ruhe und Sicherheit aus seien, "gehen mit 20 schon in Rente". Die Feststellung, "Ich bin zufrieden", gleiche allzu oft einem inneren Betrug, so Franziskus vor den rund 7.000 Besuchern in der Audienzhalle.
Nachdrücklich legte der Papst den Jugendlichen den häufigen Kontakt mit der Generation ihrer Großeltern nahe. "Die Großeltern sind die großen Vergessenen dieser Zeit", sagte er. "Hier in Italien sind sie etwas weniger vergessen, denn weil es keine Arbeit gibt und sie eine Pension haben, erinnert man sich an sie." Die Alten sicherten das Gedächtnis einer Familie, eines Landes und des Glaubens.
Der Eucharistischen Jugendbewegung gehören Jugendliche in Italien, Frankreich, Argentinien, Chile und dem Libanon an. Geleitet wird sie vom Jesuitenorden. (KNA)