Papst denkt an Erdbebenopfer
Beim Angelus-Gebet in Rom hat Papst Franziskus den Opfern der erneuten Erdbeben in Mittelitalien seine Nähe versichert. Dort hatte auch am Sonntagmorgen wieder die Erde gebebt. Den Helfern wünsche er die Unterstützung des Auferstandenen, so das Kirchenoberhaupt unter dem Applaus der Gläubigen.
Franziskus bittet um Gebet
Franziskus bat außerdem um das Gebet für seine Reise zum Reformationsgedenken nach Schweden. Er hoffe, dass das Reformationsgedenken "eine Etappe auf dem Weg des brüderlichen Zugehens auf die volle Einheit unter den Christen werde", so der Papst. Er reist am Montag ins schwedische Lund, um dort gemeinsam mit Spitzenvertretern des Lutherischen Weltbundes den Auftakt für das Gedenken an die Reformation vor 500 Jahren zu begehen.
Zuvor hatte Franziskus das Evangelium der Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus ausgelegt. Dass Jesus gerade auf denjenigen zugegangen sei, der unter den Menschen verhasst gewesen sei, zeige, dass Gott alle Sünder retten wolle: "Jesus, getrieben von seiner Barmherzigkeit, sucht gerade ihn", sagte Franziskus. Wie Jesus den Zachäus, so behandele Gott alle Menschen. Er halte nicht an deren Sünden fest, sondern überwinde sie durch seine Liebe."Es gibt keinen Menschen, der nicht etwas Gutes in sich hat", zeigte sich Franziskus überzeugt. (jch/gho)
Wer kennt es nicht, das heutige Evangelium von Jesus im Haus des Zachäus, des kleinen Mannes, der auf einen Baum geklettert war? Für Schwester Birgit Stollhoff ist es eine ihrer Lieblingsgeschichten, weil Jesus mehrere gängige Vorurteile widerlegt, als er mit dem unsympathischen neureichen Zöllner isst.