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Franziskus eröffnet internationale Konferenz über Glaube und Sport

Papst fordert ordentliche Fußbälle

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Vatikanstadt - Vor den Großen macht er sich für die Kleinen stark: Franziskus hat vor dem UN-Generalsekretär und dem IOC-Chef gefordert, dass auch arme Straßenkicker unter würdevollen Bedingungen Sport treiben können.

Papst Franziskus fordert ordentliche Fußbälle für arme Straßenkicker. "Wir alle kennen den Enthusiasmus von Kindern, die in den Vororten der großen Städte oder auf den Straßen kleiner Dörfer mit einem platten oder aus Lumpen gebastelten Ball spielen", sagte er am Mittwoch im Vatikan. Sportvereine, Bildungseinrichtungen und Religionsgemeinschaften müssten zusammenarbeiten, um diesen Kindern den Zugang zu einem "Sport unter würdevollen Bedingungen" zu verschaffen, so der Papst.

Zugleich wandte sich Franziskus gegen Korruption, Manipulationen und "kommerzielle Ausbeutung des Sports". Es wäre traurig, wenn die Menschen nicht mehr an die Korrektheit sportlicher Ergebnisse glauben könnten. Der Sport sei eine "menschliche Aktivität von hohem Wert", sagte Franziskus weiter. Er könne das Leben von Männern und Frauen aller Nationen, Ethnien und Religionen bereichern. Ausdrücklich lobte er die paralympische Bewegung und die Organisation "Special Olympics" für ihr Engagement im Behindertensport. Sie hätten entscheidend dazu beigetragen, dass die außergewöhnlichen Leistungen von Athleten mit Behinderungen von der Öffentlichkeit gewürdigt und bewundert würden.

Anlass der Äußerung war die Eröffnung einer Konferenz über Sport und Glaube im Vatikan. Dazu waren auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach, angereist. An der dreitägigen Zusammenkunft "Sport im Dienst der Menschlichkeit" in Rom nehmen nach vatikanischen Angaben 150 Gäste teil, neben Vertretern aus Sport, Medien und Wirtschaft auch 15 geistliche Würdenträger verschiedener Religionen. Organisator ist der Päpstliche Rat für die Kultur. (luk/KNA)

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