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Franziskus trifft internationale Laienbewegung

Papst fordert von Klerikern Mut zum Amtsverzicht

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Vatikanstadt - Es ist traurig, wenn Kirchenmänner an ihren Ämtern hängen, sagt Papst Franziskus. Der Pontifex redete am Freitag jedoch nicht nur Klerikern ins Gewissen. Auch für die Laien hatte er eine Botschaft.

Papst Franziskus verlangt von Klerikern den Mut zum Verzicht auf ihre Ämter. "Wie traurig ist es zu sehen, dass manchmal gerade wir Kirchenmänner unseren Posten nicht räumen können, es nicht schaffen, uns gelassen von unseren Aufgaben zu verabschieden", sagte der 80-Jährige am Freitag bei einer Begegnung mit einer katholischen Laiengemeinschaft. Vielen Klerikern falle es schwer, "die Werke, die der Herr uns anvertraut hat, in andere Hände zu übergeben".

Auch die Laienkatholiken, die ihn besuchten, mahnte er, keine Angst vor erneuerten Strukturen zu haben und den "Schwung des Neuen" zu behalten. Wie bei den Olympischen Spielen gelte es, "die Fackel weiterzureichen". Christlicher Dienst heiße, "einer sät und ein anderer erntet", sagte Franziskus mit einem Jesuswort. Die in den USA entstandene Laienvereinigung "Serra International" widmet sich der Förderung des geistlichen Nachwuchses in der katholischen Kirche. (KNA)

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Der Papst hat neu geweihte Bischöfe ermahnt, nicht zu jammern, um die eigene Faulheit zu kaschieren. Auch für die Priesterauswahl müssten strenge Kriterien gelten. (Artikel von September 2016)

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