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Bestimmte Ansätze seien "zu fortgeschritten" oder "zu weit hinterher"

Papst Franziskus kritisiert "parteiische" Theologien

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Vatikanstadt - Wie stellt sich der Papst gute Theologie vor? Ausgewogenheit scheint für Franziskus dazuzugehören, denn nun hat er vor einem "parteiischen" Nachdenken über den Glauben gewarnt – und dabei die Schönheit der Weiterentwicklung des Lehramts gepriesen.

Papst Franziskus hat "theologische Schulen" kritisiert, die sich "parteiisch" verhalten. Entweder seien diese Theologien "zu fortgeschritten" oder sie seien "zu weit hinterher", schrieb das Kirchenoberhaupt einem Bericht von "Vatican News" zufolge in einem Vorwort zu einem theologischen Buch zweier italienischer Franziskaner, das am Freitag veröffentlicht wird. Die progressiven Theologien würden sich nicht "die nötige Zeit nehmen, ihre Ideen mit anderen zu teilen". Eher konservativ ausgerichtete Ansätze vergäßen es, "die Schönheit des Neuen und der Weiterentwicklung des kirchlichen Lehramts wahrzunehmen."

Innerhalb der Kirche dürfe sich kein Stand über den anderen erheben, so Franziskus weiter. Leider sei es dazu im Lauf der Kirchengeschichte in "dunklen Momenten" immer wieder gekommen. "Manchmal haben Klerikalismus und geistliche Weltlichkeit ein Gesicht des Hochmuts und der Machtgier gezeigt." Die Kirche müsse jedoch "ein Haus und eine Schule der Gemeinsamkeit und der Geschwisterlichkeit im einen Volk Gottes" sein.

Das Buch "Come sale e lievito – Appunti per una teologia della Vita Consacrata della Chiesa" ("Wie Salz und Sauerteig – Notizen für eine Theologie des geweihten Lebens der Kirche") von den italienischen Franziskanern Valentino Natalini und Ferdinando Campana befasst sich mit dem Ordensleben. (rom)

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