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Besuch im vatikanischen Kloster Mater Ecclesiae

Papst Franziskus wünscht Benedikt frohe Ostern

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Der emeritierte Papst Benedikt XVI. gemeinsam mit Papst Franziskus.
Rom - Wieder einmal machen Todesgerüchte um Benedikt XVI. die Runde. Vielleicht informierte der Vatikan auch deshalb über den Osterbesuch des Papstes bei seinem deutschen Vorgänger.

Papst Franziskus hat seinem Vorgänger Benedikt XVI. einen Osterbesuch im Vatikan abgestattet. Der Pontifex habe den emeritierten Papst am Dienstag wie schon diverse andere Male besucht, um ihm frohe Ostern zu wünschen, teilte der Vatikan mit. Auch zu Weihnachten besucht der amtierende 81-jährige Papst seinen deutschen Vorgänger regelmäßig. Letztes Jahr fiel Ostern zudem mit dem 90. Geburtstag von Benedikt am 16. April zusammen - auch da gab es persönlichen Besuch von Franziskus.

Weit voneinander entfernt leben sie schließlich nicht: Seit seinem Rücktritt vor fünf Jahren wohnt Benedikt im Kloster Mater Ecclesiae in den vatikanischen Gärten. Franziskus selbst lebt - anders als seine Vorgänger - nicht im Apostolischen Palast, sondern im Gästehaus Domus Sanctae Marthae. Beide Gebäude liegen etwa 750 Meter und damit nur wenige Minuten Fußweg auseinander. Den als Residenz vorgesehenen Palast nutzt Franziskus lediglich für den Empfang von Staatsgästen und für besondere Audienzen.

Wieder Todesgerüchte um Benedikt XVI.

Gewöhnlich ist der offizielle päpstliche Terminkalender dienstags kaum gefüllt, so dass Franziskus Gelegenheit für spontane Besuche oder auch Gespräche nutzt. Am Vormittag hatte er bereits das Staatssekretariat besucht, in dem etwa 300 Leute arbeiten. Während der Papst später auch bei seinem Vorgänger vorbeischaute, machte auf einigen Websites wieder einmal die falsche Nachricht die Runde, Benedikt XVI. sei gestorben. Wohl auch deswegen hatte sich das Presseamt des Vatikan entschieden, den rein privaten Besuch später am Abend noch zu melden.

Benedikt selbst hat das Kloster seit seinem Rücktritt nur noch zu besonderen Anlässen verlassen. Er ist seit längerem auf einen Rollator angewiesen. Kurienerzbischof Georg Gänswein, Benedikts Privatsekretär, betonte jedoch in der Vergangenheit mehrfach, dass dieser zwar körperlich schwach, jedoch geistig weiterhin fit sei. Zuletzt hatte der Vatikan die Behauptung von Benedikt-Bruder Georg Ratzinger zurückgewiesen, dieser leide an einer Nervenkrankheit. (bod/dpa/KNA)

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