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Kirchenoberhaupt spricht beim Angelus-Gebet und segnet Krippefiguren

Papst gibt Tipps für gewinnbringendes Weihnachten

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Vatikanstadt - Wer "gewinnbringend" Weihnachten feiern will, sollte sich nach den Worten von Papst Franziskus an "Orte des Staunens im täglichen Leben" begeben. Beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz segnet der Heilige Vater auch Tausende Krippefiguren.

Auch die Geschichte sei ein Ort des Staunens, wenn man sie mit den Augen des Glaubens betrachte, sagte er weiter. Denn oft sei dann alles ganz anders als zunächst gedacht. Auf den ersten Blick etwa könnte es scheinen, als werde Geschichte von den wirtschaftlichen Interessen der Mächtigen bestimmt. Wörtlich fuhr der Papst fort: "Der Gott von Weihnachten hingegen mischt die Karten neu: Er stürzt - wie Maria im Magnificat singt - die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen."

Die Kirche sei ein weiter Ort des Staunens. Wer genau hinschaue, der sehe in ihr "nicht nur eine religiöse Institution", sondern nehme sie als Mutter wahr, erklärte der Papst. "Eine Mutter, die trotz vieler Altersflecken und Falten doch die Umrisse der von Christus geliebten und gereinigten Braut erkennen lässt". Für diese Kirche werde Jesus nie ein "Besitzstück", das sie eifersüchtig zu verteidigen hat.

Papst segnet Tausende Krippefiguren

Ausgangspunkt der Äußerungen des Papstes war das Tagesevangelium, das die Begegnung der schwangeren Gottesmutter Maria mit ihrer gleichfalls schwangeren Cousine Elisabeth schildert. Elisabeth habe darüber gestaunt, dass Maria als Mutter von Gottes Sohn Jesus zu ihr nach Hause komme, so der Papst.

Im Rahmen des Angelus-Gebets segnete Franziskus zudem Tausende Krippenfiguren, die römische Kinder mit auf den Petersplatz gebracht hatten. "Liebe Kinder, wenn Ihr vor Eurer Krippe betet, dann denkt bitte auch an mich, wie auch ich an Euch denke. Ich danke Euch. Frohe Weihnachten", sagte der Papst den rund 3.000 Kindern. Die Krippe auf dem Petersplatz war am Freitag erstmals erleuchtet worden. Sie stammt in diesem Jahr aus dem norditalienischen Tesero in der Nähe von Trient. (stz/KNA)

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