Papst kritisiert Schweigen zu blutigen Konflikten
In vielen Regionen der Welt würden weiter Unschuldige Opfer von Konflikten, die weitergingen, "ohne auch nur unsere Beachtung zu finden", sagte der Papst. Er sprach von einem "beschämenden Schweigen". Das Kirchenoberhaupt hob besonders das Schicksal von Frauen hervor, die zu Sklaven rücksichtloser Machthaber würden. Schon Kinder würden zu unmenschlicher Arbeit gezwungen, Frauen müssten ihren Körper und ihre Seelen den Begehrlichkeiten von Männern ausliefern. Franziskus äußerte sich anlässlich des Feiertags Mariä Himmelfahrt, die Gottesmutter erinnere an das Leid vieler Frauen, so der Papst. (stz/dpa/KNA)
Mariä Himmelfahrt ist das älteste der vielen Marienfeste, die die Kirche über das Jahr feiert. Obgleich in der Bibel nur in Andeutungen über eine leibliche Aufnahme Marias in den Himmel berichtet wird.