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Zwei Deutsche dabei

Papst Leo XIV. feiert Messe für verstorbene Kardinäle und Bischöfe

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Vatikanstadt - Der Papst hat an die Kardinäle und Bischöfe erinnert, die im zurückliegenden Jahr gestorben sind – darunter vier aus dem deutschsprachigen Raum.

Papst Leo XIV. hat am Donnerstagmorgen im Petersdom den traditionellen Gottesdienst im Gedenken an die Kardinäle und Bischöfe gefeiert, die im zurückliegenden Jahr gestorben sind. Der Papst feierte die Messe am Kathedra-Altar in der Apsis des Petersdoms.

Neben den in Rom lebenden Kardinälen und Bischöfen nahmen auch mehrere hundert sonstige Gläubige an der auf Latein gehaltenen Feier teil. Am Altar konzelebrierte in seiner Rolle als neuer Kardinaldekan der philippinische Kurienkardinal Luis Tagle. Er hat dieses Amt seit dem 9. Oktober inne.

136 Bischöfe und sieben Kardinäle gestorben

In den zurückliegenden zwölf Monaten sind insgesamt 136 Bischöfe und sieben Kardinäle gestorben. Aus dem deutschsprachigen Raum verstarben die Altbischöfe Joachim Wanke (Erfurt) und Leo Nowak (Magdeburg), der Linzer Altbischof Maximilian Aichern sowie der aus der Schweiz stammende Vatikandiplomat, Kardinal Emil-Paul Tscherrig.

In seiner Predigt erinnerte der Papst an die christliche Lehre von der Auferstehung der Toten. Wenn Christen für die Toten beteten, feierten sie das Leben. Für Glaubende sei das Geheimnis des Todes frei von Furcht, weil im Haus des Vaters ein Platz für sie vorbereitet sei. "Wenn wir für die Toten beten, tun wir das nicht nur für sie, sondern auch mit ihnen", erklärte der Papst.

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