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Franziskus mahnt zu Bescheidenheit

Papst: Ohne Demut nützen alle guten Taten nichts

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Papst Franziskus besucht am 15. November 2015 die deutschsprachige Evangelisch-Lutherische Gemeinde in der Christuskirche in Rom.
Vatikanstadt - Wohltätigkeit ist eine christliche Tugend. Aber man sollte sich nicht damit schmücken, warnt Papst Franziskus. In einer eindringlichen Predigt stellte er klar, was eine wirklich gute Tat ausmacht.

Gute Taten sind nach Aussage von Papst Franziskus nur dann wirklich gut, wenn sie im Verborgenen geschehen. Christen dürften nicht einer "Religion der Schminke" folgen, die nur auf den äußeren Schein bedacht sei, sagte Franziskus am Dienstag im Vatikan. Sie müssten die innere Freiheit aufbringen, Gutes zu tun, "ohne auf der Straße vor sich herposaunen zu lassen", so Franziskus in der Morgenmesse im vatikanischen Gästehaus Santa Marta. Wenn die Demut fehle, nützten alle guten Taten nichts.

Franziskus bezog sich auf das Tagesevangelium, das von einem Pharisäer berichtet, der sich wundert, dass Jesus sich vor dem Essen nicht die Hände wäscht. Jesus gebrauche für Leute wie diesen Pharisäer eine sehr drastische Metapher, sagte der Papst. Er bezeichne sie als "übertünchte Gräber". Das heiße so viel wie "Außen schön, aber drinnen voll Knochen und Fäulnis". (KNA)

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Über zwei Jahrzehnte schenkte ein Unbekannter der Stadt Görlitz jedes Jahr hunderttausende Euro. Davon hatte auch die Kirche profitiert. Nun hat der Spender die letzte "Altstadtmillion" überwiesen und den Geldsegen beendet. (Artikel von April 2016)

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