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Franziskus bekräftigt Glauben an die Auferstehung

Papst: So teilen wir das Schicksal der Gottesmutter

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Papst Franziskus während der Generalaudienz auf dem Petersplatz im Vatikan am 22. März 2017.
Vatikanstadt - Nach dem Tod mit Leib und Seele von Gott gerettet werden: Wie Christen das erreichen können, erklärte der Papst beim Mittagsgebet zum Hochfest Mariä Himmelfahrt. Außerdem nahm er Stellung zum Unglück von Genua.

Zum Hochfest Mariä Himmelfahrt hat Papst Franziskus den christlichen Glauben an die Auferweckung der Verstorbenen bekräftigt. "Gott will den ganzen Menschen retten - mit Leib und Seele, wenn auch mit einem verwandelten Leib", sagte er am Mittwoch beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz. "Die Aufnahme Marias in den Himmel gibt uns die Gewähr unserer glorreichen Bestimmung", so Franziskus.

Die "erstaunliche Wirklichkeit" der Aufnahme Marias bestätige aber nicht nur die Einheit von Leib und Seele des Menschen. Sie erinnere auch daran, dass Menschen berufen seien, Gott mit ihrer ganzen Existenz zu dienen und zu verherrlichen. "Gott nur physisch mit dem Leib zu dienen, wäre das Verhalten eines Sklaven, ihm nur mit der Seele zu dienen widerspräche unserer menschlichen Natur", erläuterte das Kirchenoberhaupt.

Wenn Menschen im freudigen Dienst für Gott gelebt hätten, "der auch im großzügigen Dienst an den Geschwistern besteht", werde am Tag der Auferstehung ihr Schicksal dem der Gottesmutter Maria gleichen, so der Papst.

Beileidsbekundung und Gebet für Opfer von Genua

Zudem sprach Franziskus beim Mittagsgebet den Opfern des Brückeneinsturzes von Genua und ihren Angehörigen sein Beileid aus. Diejenigen, die ihr Leben verloren haben, empfehle er der Barmherzigkeit Gottes, sagte der Papst. "Ihren Familien, den Verletzten, denjenigen, die ihre Häuser verlassen mussten, wie allen, die von diesem dramatischen Unglück betroffen sind, bin ich geistig nahe", so Franziskus. Anschließend bat er die Menschen auf dem Platz um ein gemeinsames Gebet.

Bei dem Unglück am Dienstagvormittag in der norditalienischen Hafenstadt war ein rund hundert Meter langer Fahrbahnabschnitt einer Stadtautobahnbrücke eingestürzt. Nach Behördenangaben starben mindestens 35 Menschen, rund ein Dutzend Personen konnten bislang lebend aus den Trümmern geborgen werden. Dort werden jedoch noch weitere vermutet.

Das Unglück sorgt in ganz Italien für Entsetzen. "Genua ist durch diese Tragödie verletzt worden, aber nicht gebrochen", sagte Genuas Erzbischof, Kardinal Angelo Bagnasco. In den Pfarreien rund um den Unglücksort bemühe man sich, Opfern und Einsatzkräften zur Seite zu stehen, so Bagnasco. Zudem helfe man jenen Menschen, deren Häuser aus Sicherheitsgründen evakuiert wurden. Neben zahlreichen weiteren Beileidskundgebungen aus dem In- und Ausland werden in Italien inzwischen auch Fragen nach den Verantwortlichen laut. (tmg/KNA)

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