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Franziskus reagiert auf Brief aus dem Gefängnis

Papst telefoniert mit Elternmörder

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Mailand/Vatikanstadt - In einem Brief aus dem Gefängnis habe Pietro Maso den Papst um Vergebung und Fürbitte gebeten, kurz danach habe sein Telefon geklingelt, berichtet der 44-Jährige laut der italienischen Zeitschrift "Chi". Jetzt wolle er sein Leben den Mitmenschen widmen.

Maso hatte 1991 seine Eltern umgebracht. Dafür saß er 22 Jahre im Gefängnis. In seinem Brief bat er den Papst nach eigener Aussage um Vergebung und Fürbitte. "Ich war das Böse. Doch Franziskus hatte Erbarmen mit mir", so der 44-Jährige in dem Interview. Jetzt wolle er sein Leben den Mitmenschen widmen.

Auch in seiner Morgenmesse am Dienstag ermutigte Franziskus dazu, die eigenen Sünden zu bereuen und von vorne anzufangen. Gott schaue nicht auf den äußeren Schein, sondern in die Herzen der Menschen. Jeder könne sich ändern und zum Heiligen werden: "Es gibt keinen Heiligen ohne Vergangenheit und keinen Sünder ohne Zukunft." (KNA)

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