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Franziskus über die "Zulassungsbedingungen" zum Paradies

Papst über Kardinäle und Priester: Titel bedeuten nichts

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Papst Franziskus und Möwe
Vatikanstadt - Wie kommt man eigentlich ins Paradies? Diese Frage stellen sich nicht wenige Gläubige. Papst Franziskus gibt nun Antworten – ein kirchlicher Titel ist seiner Ansicht nach jedenfalls keinerlei Garantie.

Nach Worten von Papst Franziskus gibt es keine Zugangsbeschränkung zum Paradies. Um "den richtigen Zugang" zu finden, gelte es jedoch, ein gutes Leben zu führen. "Es ist täglich Einsatz nötig, den ganzen Tag, um Gott und den Nächsten zu lieben", sagte er am Sonntag bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Er rief auch zu regelmäßigem Kirchgang, Gebeten und Beichte auf.

"Mit der Gnade Gottes können und müssen wir unser Leben zum Wohl der Geschwister verbringen, und gegen jegliche Form des Bösen und der Ungerechtigkeit kämpfen", so das Kirchenoberhaupt. Er betonte, dass es nicht auf Bekanntschaften mit Kardinälen oder Priestern ankomme: "Titel bedeuten nichts. Der Herr wird nur ein demütiges Leben anerkennen, ein gutes Leben, ein Leben des Glaubens, der sich in Taten äußert", so Franziskus.

Gebet für Ende der Regenwald-Brände

Zudem rief der Papst zu schneller Eindämmung der Brände im Regenwald auf. "Lasst uns dafür beten, dass sie mit vereinten Kräften schnellstmöglich gebändigt werden", sagte das Kirchenoberhaupt am Sonntag nach seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Der Regenwald als grüne Lunge sei "lebensnötig für unseren Planeten", so Franziskus.

Die Amazonas-Waldbrände sind die schwersten seit Jahren. Neben Brasilien spitzte sich auch in Bolivien die Situation zu. Im Vatikan tagt im Oktober eine Sondersynode zu Amazonien. Bei dem Bischofstreffen vom 6. bis 27. Oktober soll es neben Theologie und Seelsorge auch um Umweltschutz sowie um die Belange der Indigenen und um Menschenrechte gehen. (tmg/KNA)

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