Pater: Papstbesuch war Appell an arabische Staaten
"Wenn alle zusammenhelfen, ist es für alle einfacher und den Menschen in Not ist am besten geholfen." Der Pater kümmert sich seit Jahren in Jordanien um Flüchtlinge und war beim Besuch in Lesbos dabei.
Muslime von Papsthandeln beeindruckt
Er habe mit muslimischen syrischen Flüchtlingen sprechen können, nachdem sie den Papst getroffen hätten, so der Pater weiter. "Sie sagten mir, dass sein Beispiel ihr Denken über die Christen verändert hat." Die Muslime seien von so viel Liebe und Demut beeindruckt gewesen. Gleichzeitig wies Jaar Kritik am Papst zurück, weil dieser nur muslimische Flüchtlinge nach Rom gebracht hatte. Franziskus habe auch Christen aus Syrien und dem Irak mitnehmen wollen. "Leider waren aber deren Papiere noch nicht fertig", erklärte der Pater. In der Not komme es nicht auf den Glauben an. "Egal ob Muslime oder Christen: Sie sind alle von Gott geliebte Menschen, die unserer Hilfe bedürfen."
"Kirche in Not" unterstützt nach eigenen Angaben die Arbeit des Paters seit langem. Er betreibt in der jordanischen Hauptstadt Amman ein Flüchtlingslager für 600 christliche Familien, die vor dem Terror des sogenannten "Islamischen Staates" geflohen sind. (KNA)
Der Name "Kirche in Not" ist untrennbar mit dem "Speckpater" Werenfried van Straaten verbunden. Lesen Sie hier mehr Informationen über ihn und das katholische Hilfswerk.