Patriarch Bartholomaios I. sendet Genesungswünsche an Papst Leo XIV.
Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. hat einen Brief mit Genesungswünschen an Papst Leo XIV. geschrieben. Das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie übermittelt dem Papst darin seine "brüderliche Unterstützung" und herzlichen Wünsche für eine schnelle und vollständige Genesung, wie der Informationsdienst "Pro Oriente" am Freitag berichtet.
"Mögen Ihre Kraft zum Wohle des hohen Dienstes erneuert werden, der Ihnen anvertraut ist", wird der Patriarch von Konstantinopel weiter zitiert. Er hoffe, dass er seine Wünsche auch sehr bald persönlich überbringen könne, abhängig vom Fortschritt der Erholung des Papstes.
Bartholomaios will am kommenden Freitag (23. Oktober) nach Rom aufbrechen. Dort wird ihm an der Päpstlichen Universität Sankt Thomas von Aquin die Ehrendoktorwürde verliehen. Ursprünglich war geplant, dass sich Bartholomaios I. und Leo XIV. in den Tagen danach in Rom treffen.
Interreligiöses Gebetstreffen in Assisi
Der Ökumenische Patriarch will auch am interreligiösen Gebetstreffen am 27. Oktober in Assisi teilnehmen, zu dem der Papst und die Gemeinschaft Sant'Egidio eingeladen haben. Derzeit ist aber fraglich, ob Leo XIV. daran vor Ort teilnehmen kann.
Von 25. bis 27. Oktober werden rund 380 Persönlichkeiten aus Religion, Kultur und Politik aus mehr als 50 Ländern in Assisi erwartet. Am Nachmittag des 27. Oktober, dem 40. Jahrestag des von Johannes Paul II. (1978–2005) initiierten ersten Gebetstreffens in Assisi, ist ein Gebet in der Franziskus-Basilika in Assisi geplant; mit Papst Leo XIV., Patriarch Bartholomaios I. und vielen weiteren Vertretern verschiedener Kirchen. Für Muslime, Juden, Hindus, Buddhisten und andere Religionen sind 13 Orte in Assisi vorgesehen, wo sie nach der je eigenen Tradition beten können.