Royales Treffen
Die Unterredung habe in herzlicher Atmosphäre stattgefunden, heißt es im anschließenden Vatikankommunique.
Im Anschluss an die Papstaudienz traf des Fürstenpaar mit Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone und Außenminister Erzbischof Dominique Mamberti zusammen. Es war der erste Vatikanbesuch des Fürsten von Monaco seit seiner Eheschließung mit der früheren südafrikanischen Schwimmerin Charlene Wittstock im Sommer 2011.
Benedikt XVI. begrüßte das Fürstenpaar auf der Schwelle zu seiner Privatbibliothek. Charlene erschien in weißem Kostüm mit weißem Kopfschleier, wie es den protokollarischen Gepflogenheiten im Vatikan für katholische Herrscherinnen entspricht. Albert trug einen dunklen Anzug. Schon bei der Begrüßung lobte Benedikt XVI. die sportlichen Leistungen der Fürstin.
Als Geschenk überreichte Albert dem Papst ein Buch und ein Bild von einem prominenten Mitglied seiner Familie: Kardinal Jerome Grimaldi, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts lebte. Benedikt XVI. revanchierte sich mit einer Zeichnung von den Bauplanungen des Petersdoms.
Erste Papstaudienz mit Fürstin Gracia Patricia
Die erste Papstaudienz für ein monegassisches Herrscherpaar hatte 1957 stattgefunden: Damals wurden die Eltern von Albert, Fürst Rainier III. und Fürstin Gracia Patricia (Grace Kelly), von Pius XII. in Audienz empfangen.
Der Heilige Stuhl und das Fürstentum Monaco unterhalten volle Diplomatische Beziehungen. Von den 32.600 Einwohnern im Bereich des Erzbistums Monaco sind laut Vatikanangaben 29.600 katholisch.