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Vatikan dementiert Gerüchte über Krankheit des "papa emerito"

Rückkehr Benedikts steht fest

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Der Rücken von Papst Benedikt XVI. bei seiner letzten Generalaudienz auf dem Petersplatz.
Vatikanstadt - Benedikt XVI. kehrt am Donnerstagnachmittag aus Castel Gandolfo in den Vatikan zurück. Wie Vatikansprecher Federico Lombardi am Dienstag bestätigte, wird der emeritierte Papst zwischen 16.30 und 17 Uhr mit dem Hubschrauber im Vatikan erwartet. Er wird in das ehemalige Kloster "Mater Ecclesiae" in den vatikanischen Gärten ziehen. Die Renovierung des Gebäudes war in den vergangenen Tagen abgeschlossen worden.

Unterdessen dementierte der Vatikan erneut Gerüchte über eine schwere Krankheit von Benedikt XVI. "Er ist ein alter Mann, der aufgrund seines Alters geschwächt ist, aber er hat keine Krankheit", sagte Lombardi. Auch sein Bruder Georg Ratzinger (89) hatte vor einer Woche im Gespräch mit der britischen Zeitung "Daily Telegraph" eine Krankheit Benedikts XVI. verneint.

Augenzeugen: Es geht ihm besser als beim Treffen mit Franziskus

Zuletzt wirkte der emeritierte Papst sichtlich geschwächt und rasch gealtert. Die Bilder des Vatikan-Fernsehens von seiner Begegnung mit Papst Franziskus vor fünf Wochen nährten Spekulationen über eine ernsthafte Erkrankung. Auch dass Franziskus seinem Vorgänger "Stärkung und Trost" zum Geburtstag wünschte, werteten Beobachter als einen Hinweis darauf. Augenzeugen berichten, es gehe Benedikt XVI. gegenwärtig besser als zum Zeitpunkt des Treffens.

Benedikt XVI. war mit seinem Amtsverzicht am 28. Februar übergangsweise in die päpstliche Sommerresidenz Castel Gandolfo gezogen. In den Alterssitz im Vatikan begleiten ihn am Donnerstag seine bisherigen vier Haushälterinnen von der geistlichen Gemeinschaft "Memores Domini", die deutsche Schönstatt-Schwester und langjährige Papst-Mitarbeiterin Birgit Wansing sowie sein Privatsekretär Erzbischof Georg Gänswein. Dieser dürfte jedoch bald seine Dienstwohnung als Präfekt des Päpstlichen Hauses beziehen.

Das ehemalige vatikanische Gärtnerhaus war 1992 auf Wunsch von Johannes Paul II. (1978-2005) zu einem Kloster umgebaut worden. Von 1994 bis zum Herbst 2012 lebten in dem Anwesen mit Kapelle und Bibliothek nacheinander mehrere Gemeinschaften aus verschiedenen Frauenorden, um für die Kirche zu beten.

Der neue Papst Franziskus will nach Angaben Lombardis bis auf weiteres im vatikanischen Gästehaus Santa Marta wohnen. Unklar sei, ob dies eine endgültige Lösung sei. (luk/KNA)

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