Suche
Papst Leo XIV. genehmigt Anpassungen der Arbeitnehmerrechte

Vatikan-Angestellte bekommen mehr Zeit für die Familie

Dieser Inhalt ist nur erlaubt, wenn Sie Cookies vom Typ "readspeaker" zulassen.

Petersdom und Petersplatz mit Apostolischem Palast
Vatikanstadt - Ein Familienleben bringt viele Herausforderungen mit sich – sei es durch ein neugeborenes Kind oder durch eine schwere Erkrankung. Der Vatikan möchte seine Angestellten in besonderen familiären Situationen nun besser unterstützen.

Mehr Zeit für die Familie und für die Pflege von Kindern mit Behinderung haben demnächst die Angestellten des Vatikans. Papst Leo XIV. genehmigte entsprechende Anpassungen der Arbeitnehmerrechte, wie der Vatikan am Montag mitteilte. Offiziell festgeschrieben wurden dabei fünf Tage Vaterschaftsurlaub, die sein Vorgänger Franziskus bereits im Januar eingeführt hatte. Bei der Geburt eines Kindes haben Arbeitnehmer Anspruch auf fünf Tage bezahlten Urlaub, die innerhalb von 30 Tagen nach der Geburt genommen werden müssen.

Bei der Betreuung von Kindern mit Behinderung "in besonders schwerwiegenden Fällen" haben Angestellte nun Anspruch auf drei bezahlte Urlaubstage pro Monat. Zuvor war diese Freistellung nicht klar definiert. Das Modell betrifft Eltern, deren Kinder nicht durchgehend in einer Pflegeeinrichtung untergebracht sind. Auch dürfen die Vatikanangestellten in jener Zeit keiner anderen Arbeit nachgehen. Im Januar hatte Papst Franziskus zudem einen Familienbonus eingeführt. Vatikanmitarbeiter mit drei und mehr Kindern erhalten eine monatliche Sonderzahlung von 300 Euro. (KNA)

kna-katholisch-swarm-node2 (0.013s)