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Zusammenarbeit wegen Vertragsbedingungen auf Eis gelegt

Vatikan: Probleme mit Wirtschaftsprüfern

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Rom - Das vatikanische Staatssekretariat hat die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers vorerst auf Eis gelegt. Reformprozesse wolle man damit aber nicht blockieren.

Hinter der Aussetzung der Zusammenarbeit stünden weder Bedenken gegen die Arbeit des Prüfungsunternehmens noch "die Absicht einer oder mehrerer Einrichtungen des Heiligen Stuhls, den Reformprozess zu blockieren".

Zusammenarbeit vorerst auf Eis gelegt

"Das Vorhaben einer angemessenen Wirtschafts- und Finanzprüfung bleibt eine Priorität für den Heiligen Stuhl und den Staat der Vatikanstadt", hieß es in der Stellungnahme. Wann die Untersuchung wieder aufgenommen werden soll, teilte der Vatikan nicht mit. Vergangene Woche war bekanntgeworden, dass das vatikanische Staatssekretariat die Zusammenarbeit mit der Gesellschaft vorerst auf Eis gelegt hatte. Ein entsprechendes Rundschreiben ging laut Medienberichten bereits am 12. April an die einzelnen Dienststellen.

Im Februar hatte der Finanzchef des Vatikan, Kardinal George Pell, nach nichtoffiziellen Informationen die Kurienbehörden angewiesen, den Mitarbeitern von PricewaterhouseCoopers alle nötigen Informationen zugänglich zu machen. Pell hatte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Anfang Dezember mit einer Analyse beauftragt. Die Neuordnung und bessere Kontrolle der Vatikanfinanzen ist eine der wichtigsten Säulen der Kurienreform von Papst Franziskus. (KNA)

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