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Franziskus nimmt beim Angelus-Gebet Bezug auf Olympische Spiele und den bevorstehenden Weltkrankentag

Von Sportlern und Hilfsbedürftigen

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Vatikanstadt - Beim sonntäglichen Angelus-Gebet hat Franziskus in dieser Woche Bezug auf mehrere aktuelle Ereignisse genommen. Mit Blick auf die am Freitag offiziell eröffneten Olympischen Spiele im russischen Sotschi sagte der Papst, er wünsche sich, dass die Sportveranstaltung ein "wahres Fest des Sports und der Freundschaft" werde.

Er grüßte die Organisatoren und alle Athleten. Die Spiele dauern noch zwei Wochen. Der Vatikan selbst nimmt aufgrund seines besonderen Charakters traditionell nicht daran teil.

Papst: Auch Hilfsbedürftige haben Würde

Anlässlich des Weltkrankentages am Dienstag dankte Franziskus den vielen Familien, die kranke und schwache Angehörige pflegen. Zwar betrachteten sie ihren Einsatz oft als selbstverständlich. Er wisse jedoch aus zahlreichen Briefen, dass die Situation manchmal sehr schwierig sei, so Franziskus. "Heute will ich alle diese Familien meines Gebets versichern und ich sage ihnen: Habt keine Angst vor der Zerbrechlichkeit."

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Menschen dürften nicht nur nach ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten bewertet werden, forderte er: "Die Würde der Person kann niemals auf seine Fähigkeiten reduziert werden, und sie wird auch nicht weniger, wenn die Person schwach ist, invalide oder hilfsbedürftig", sagte das Kirchenoberhaupt.

Reise nach Sri Lanka?

Mit Blick auf das Sonntagsevangelium vom "Salz der Erde" und dem "Licht der Welt" rief der Papst die Gläubigen auf, selber zu Lichtern für die Mitmenschen zu werden. Die Christen sollten das Licht weitergeben, dass Gott ihnen geschenkt habe.

Wie Radio Vatikan berichtet, hat Franziskus außerdem am Wochenende eine Reise nach Sri Lanka in Aussicht gestellt. Der Kardinal von Colombo, Albert Malcom Ranjith, hatte den Papst am Samstag bei einer Audienz nach Sri Lanka eingeladen. Radio Vatikan zitiert die Reaktion von Franziskus in seiner Ansprache: "Ich habe die Einladung empfangen und glaube, dass uns Gott die Gnade geben wird!"

Zudem hofft der Vatikan auf ein besseres Verhältnis zu der chinesischen Führung. Nach der Wahl von Papst Franziskus habe es positive Signale aus Peking gegeben, sagte der vatikanische Staatssekretär Erzbischof Pietro Parolin in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung "Avvenire" (Sonntag). "Wir hoffen sehr, dass sich gegenseitiges Vertrauen und Verständnis zwischen den Parteien in der Wiederaufnahme eines konstruktiven Dialogs mit den politischen Autoritäten konkretisieren kann". Das Verhältnis zwischen Rom und Peking ist traditionell schwierig. Die chinesische Führung erkennt nur die staatlich kontrollierte vom Papst jedoch nicht anerkannte "Patriotische Vereinigung der Katholiken Chinas" an. (gho/KNA/Radio Vatikan)

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