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Nachfrage nach Appartements bis 120 Quadratmeter steigt

Zeitung: Kardinäle verzichten auf Luxus-Wohnungen

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Rom - Im Vatikan wollen laut einem italienischen Medienbericht immer weniger Kardinäle und Bischöfe in großen Wohnungen leben. Die Nachfrage nach Appartements in der Größenordnung bis 120 Quadratmeter sei demnach so groß wie nie zuvor.

Als mögliche Gründe für das gestiegene Interesse an kleineren Wohnungen nennt der Bericht den Skandal um ein angebliches Luxusappartement von Kardinal Tarcisio Bertone und die neue Bescheidenheit unter Papst Franziskus. Allerdings würden im Vatikan auch die hohen Kosten für Strom, Heizung und Wasser als Grund für eine wachsende Abneigung gegen große Wohnungen genannt, so "Il Messaggero". Die Größe etlicher Kardinals- und Bischofswohnungen hatte in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen gesorgt.

Die vatikanische Güterverwaltung prüfe eine Teilung von großen Wohnungen in mehrere kleine. Aufgrund der hohen Kosten und der baulichen Gegebenheiten der meist in alten Palazzi gelegenen Wohnungen sei dies jedoch kaum realisierbar. Wo eine solche Teilung möglich gewesen sei, habe die Güterverwaltung sie bereits in den vergangenen Jahren durchgeführt. (KNA)

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Kardinal Tarcisio Bertone kommt mit seiner Wohnung nicht aus den Schlagzeilen heraus. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass die Stiftung der vatikanischen Kinderklinik Bambino Gesu Geld für seine Wohnung beigesteuert hat. Nun wird Bertones Domizil sogar ein Fall für die vatikanische Justiz.

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