Papst: Gott will auch für Sünder nur das Beste

Nicht Vorwürfe oder Härte erwarteten einen reuigen Sünder bei Gott, sagte Franziskus beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. Außerdem sprach er darüber, wann im Himmel gefeiert wird.

Papst | Vatikanstadt - 11.09.2016

Aus Sicht von Papst Franziskus will Gott auch für Sünder nur das Beste. Es gebe keine Sünde, von der die Gnade Gottes nicht befreien könne, sagte der Papst am Sonntag beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. "Wenn wir Sünder uns bekehren und vor Gott treten, erwarten uns nicht Vorwürfe und Härte", so das Oberhaupt der katholischen Kirche. Gott nehme reuige Sünder vielmehr freudig auf und feiere mit ihnen die Bekehrung, sagte der Papst mit Verweis auf das Lukasevangelium in dem es heißt, dass im Himmel mehr Freude herrsche "über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren".

Gott löscht alle Sünden aus

"Habt ihr jemals daran gedacht, dass im Himmel gefeiert wird, wenn wir zum Beichtstuhl gehen?", fragte Franziskus seine Zuhörer. Gott warte immer darauf, dass die Menschen sich auf den richtigen Weg machten, er sehe sie schon in der Ferne und gehe ihnen entgegen, umarme sie und "lösche" alle Sünden der Vergangenheit aus, so der Papst. (KNA)

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