Papst: Kommunion gibt Kraft zu gutem Leben

Für Papst Franziskus bietet sich Jesus selbst in der Eucharistie als "spirituelle Kraft" an. Was ihm das Sakrament sonst bedeutet, hat er beim Angelus-Gebet erzählt.

Sakramente | Vatikanstadt - 18.06.2017

Der Empfang der Kommunion kann Katholiken nach den Worten von Papst Franziskus dabei helfen, ein gutes Leben zu führen. In der Eucharistie biete sich Jesus Christus selbst "als spirituelle Kraft" an, um "sein Gebot in die Tat umzusetzen", sagte er am Sonntag beim traditionellen Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. Die Eucharistie könne dabei helfen "uns zu lieben, wie er uns geliebt hat - indem wir Gemeinschaften errichten, die gastfreundlich und offen für die Nöte aller sind, vor allem der zerbrechlichsten, ärmsten und bedürftigsten Menschen", so der Papst weiter. Anlass war das katholische Hochfest Fronleichnam, in dessen Zentrum die Eucharistie steht. In Italien wird dieser Feiertag am Sonntag begangen.

Weiter sagte Franziskus, in der Eucharistie stelle sich Christus den Menschen zur Seite wie seinerzeit den Jüngern von Emmaus, um in ihnen den Glauben, die Hoffnung und die Nächstenliebe zu nähren und sie in ihrem Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden zu unterstützen. Diese "solidarische Anwesenheit des Gottessohns" sei überall auf der Welt zu finden, betonte der Papst.

Auch der Vatikan hat die Fronleichnamsprozession durch die römische Innenstadt in diesem Jahr erstmals vom Donnerstag auf Sonntag verlegt. Franziskus feiert am heutigen Sonntagabend vor der Prozession einen Gottesdienst in der Lateran-Basilika. Zum Abschluss der Prozession erteilt er an der Kirche Santa Maggiore den Schlusssegen. An dem Umzug selbst wird er wie im Vorjahr nicht teilnehmen. (KNA)

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