Thomas Andonie ist neuer BDKJ-Bundesvorsitzender

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) hat einen neuen hauptamtlichen Vorsitzenden. Der 26-jährige will sich für mehr Mitbestimmung auf allen kirchlichen Ebenen einsetzen.

Jugend | Odenthal-Altenberg - 13.05.2017

Thomas Andonie (26), Mitglied der Kolpingjugend aus dem Bistum Regensburg, ist neuer hauptamtlicher Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Gemeinsam mit den Bundesvorsitzenden Lisi Maier und Katharina Norpoth sowie Bundespräses Pfarrer Dirk Bingener bildet er das Leitungsteam des Dachverbands der katholischen Jugendverbände in Deutschland.

Andonie folgt auf Beschluss der BDKJ-Hauptversammlung vom Samstag in diesem Amt auf Wolfgang Ehrenlechner, der zum 1. Juli neuer geschäftsführender Direktor des Jugendhauses Düsseldorf wird, der Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit in Deutschland.

Der 26-jährige Andonie war bis zum vergangenen Jahr ehrenamtlicher BDKJ-Diözesanvorsitzender in Regensburg und ist Landesleiter der Kolpingjugend Bayern. Der gebürtige Oberpfälzer arbeitet als Beamter im Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration in Bayern. Er gehört auch der Gemeinschaft Christlichen Lebens an.

"Ich möchte mich dafür einsetzen, dass junge Menschen tatsächliche Wirkungsräume in Kirche, Staat und Gesellschaft erhalten, um die eigene Lebenswelt selbstbestimmt und bewusst gestalten zu können", so Andonie. Das bedeute zum Beispiel, Mitbestimmung auf allen Ebenen in der Kirche und im politischen Raum zu ermöglichen.

Die Hauptversammlung ist das höchste beschlussfassende Gremium des BDKJ. Rund 100 Delegierte aus ganz Deutschland beraten noch bis Sonntag in Altenberg Positionen zur Zukunft von Kirche und Gesellschaft. Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. (KNA)

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Jugendbischof Oster meint, die katholischen Verbände verträten eine "Lightversion des Evangeliums". Das warf er ihnen bei ihrer Hauptversammlung vor. Doch die Verbände ließen das nicht auf sich sitzen.

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