Beten mit dem Papst: "Click to Pray"-App zur Weltsynode überarbeitet
Zahlreiche neue Funktionen

Beten mit dem Papst: "Click to Pray"-App zur Weltsynode überarbeitet

"Click to Pray 2.0": Die offizielle Gebets-App wurde rundumerneuert und lädt die Menschen ein, täglich mit Papst Franziskus zu beten und dabei den weltweiten synodalen Prozess zu begleiten. Dafür gibt es zahlreiche neue Funktionen.

Vatikanstadt - 19.10.2021

Zur Weltsynode hat die Stiftung "Weltweites Gebetsnetzwerk des Papstes" ihre offizielle Gebets-App überarbeitet. "Click to Pray 2.0" (mit einem Klick zum Gebet) lädt die Menschen weltweit ein, täglich mit Papst Franziskus zu beten und dabei den synodalen Prozess zu begleiten, wie der Vatikan am Dienstag mitteilte. Darüber hinaus bietet die neu eingerichtete Webseite www.prayforthesynod.va ein gezieltes Gebetsangebot mit Blick auf die Synode, das ebenfalls über die App abrufbar ist. Das Gebet stehe im Zentrum der Synode, betonte der Leiter des Gebetsnetzwerkes, Frederic Fornos.

Die überholte App-Fassung bietet künftig auch einen Gebetsplaner für das tägliche Gebet und drei Gebetsmomente - morgens, mittags und abends. Darüber hinaus ist das offizielle Gebetsprofil von Papst Franziskus zu sehen. Jeder Nutzer kann zudem selbst ein kostenloses Profil erstellen, um in der App auch eigene Gebete zu formulieren und diese in der neuen Gebet-Gemeinschaft zu teilen. Ebenfalls neu ist eine "Gebets-Schule", um das Beten intensiver zu erleben.

Bereits 2,5 Millionen Menschen erreicht

Die App ist kostenfrei und in sieben Sprachen verfügbar: Spanisch, Englisch, Portugiesisch, Italienisch, Englisch, Deutsch und Chinesisch. Die angekündigten Inhalte werden nach und nach installiert. Weiter sind alle Inhalte der App auch online unter www.clicktopray.org verfügbar. Seit dem Start vor vier Jahren - mit der Internetseite, der App und dem Angebot in Sozialen Netzwerken - habe das "Click to Pray"-Projekt bereits rund 2,5 Millionen Menschen erreicht, hieß es. Jedes Jahr beteten etwa 300.000 Nutzer gemeinsam mit Papst Franziskus.

Papst Franziskus hatte den synodalen Prozess vor einer Woche in Rom eröffnet. Am Wochenende wurde er auch in den deutschen Bistümern eröffnet. Zahlreiche Bischöfe äußerten sich dazu in Gottesdiensten und Hirtenworten und riefen zur Beteiligung auf. 2023 ist in Rom eine weltweite Bischofssynode geplant, die über die gesammelten Themen berät und Reformvorschläge an den Papst formuliert. (tmg/KNA)