Suche
Stärker zwischen Kontrolle und Exekutive trennen

Bistum Augsburg strukturiert wirtschaftliche Angelegenheiten neu

Dieser Inhalt ist nur erlaubt, wenn Sie Cookies vom Typ "readspeaker" zulassen.

Augsburger Dom
Augsburg - Leitend sei das Ziel gewesen, eine "Trennung von Vollzug und Aufsicht effektiv und transparent umzusetzen", sagt Bischof Bertram Meier: Im Bistum Augsburg gibt es eine deutliche Umstrukturierung im Bereich Finanzen sowie personelle Veränderungen.

Das Bistum Augsburg will mit einer Reform im Bereich Finanzen stärker zwischen Kontrolle und Exekutive trennen. So werden in der Hauptabteilung "Wirtschaftliche Angelegenheiten, Recht und Bauwesen" die Bereiche "Bischöfliche Finanzkammer und Bauwesen" sowie "Finanzaufsicht und Recht" aufgegliedert, wie das Bistum am Montag mitteilte. Leitend sei das Ziel gewesen, eine "Trennung von Vollzug und Aufsicht effektiv und transparent umzusetzen", sagte Bischof Bertram Meier. Reformiert wird auch die Aufsicht der Caritas-Geschäftsführung. Der Caritasrat werde künftig dem Generalvikar zugeordnet, dieser übernehme auch den Vorsitz.

Auch in den neu getrennten Abteilungen gibt es eine personelle Veränderung. Der langjährige Direktor des Dominikus-Ringeisen-Werkes, Walter Merkt, übernehme als "Bischofsvikar für wirtschaftliche Angelegenheiten" die Hauptabteilung VII, so das Bistum. Die wesentlichen Aufgaben seien dabei die Sorge um die pastorale Ausrichtung des kirchlichen Finanzwesens, die längerfristige Planung und insbesondere die Aufsicht über die gesamte Finanzverwaltung des Bistums.

Die Abteilung zur Finanzaufsicht und Recht werde von Rechtsdirektor Michael Sommer geleitet. "Die vakante Stelle des Bischöflichen Finanzdirektors und Ökonomen soll, nachdem das neue Anforderungsprofil feststeht, baldmöglichst besetzt werden", kündigte Meier an. Der bisherige stellvertretende Finanzdirektor Stefan Klaiber scheide auf eigenen Wunsch zum Jahresende aus dem Dienst der Diözese aus. (KNA)

kna-katholisch-swarm-node2 (0.001s)